Dienstag, 8. Oktober 2013

Everything is fine


Nun ist es schon wieder eine Weile her, aber unser Computer hier hat so seine Macken und da kommt es schon mal vor, dass der fuer etwa zwei Wochen einfach nicht mehr anspringt. Dann komme ich eben statt dessen dazu, die Lebensgeschichte von Tolstoy zu lesen. Elliot schleppte das Buch letztens auch ran, als ich ihn fragte, ob er nicht ein Buch lesen wolle, und sagte dann ununterbrochen "Tolstoy, Tolstoy!"
Der Junge redet in einer Tour im Moment. Alles von 'Pferd, farm, horse, bike, Mus, Apfel, pumpkin, Pumpe, ja bitte, dog, und so weiter und so weiter.
Auf einer unserer Touren zur Farm zum Gemueseabholen biss er in eine Chilischote und machte "Chhhchhh" und sagte 'scharf'- verstaenlicherweise. Letztens fragte ich ihn dann, wie denn das Schaaf machte, uhnd er sagte "Chhhcchh." Das sheep machte urspruenglich noch 'baaah', aber das ist alles austauschbar, im Moment. Es hat auch einen Moment gedauert, ehe wir die Zusammenhaenge erkannten.... Lustig, diese Sprachentwicklung.
Endlich haben wir es auch mal auf die Spitze vom Camel's Hump (dem dritthoechsten Berg hier in Vermont) geschafft. Mit Anthony, Jill und Amelia zusammen bestiegen wir die zugige Spitze, und der Ausblick war wirklich fantastisch.


In der vergangenen Woche hatten wir Deb und Steve aus Madison zu Besuch, und das war wie immer wunderschoen. Wir haben eine tolle, entspannte Zeit gehabt, mit Kaffee trinken, fruehstuecken gehen (hin und wieder) und Elliot hat von grampa einen restaurierten Schlitten geschenkt bekommen. Dann kann der Winter ja kommen. Naja. Bald.


Wir waren auf der Shelburne Farm, an einem unglaublich schoenen Herbsttag und haben die Tiere gestreichelt, angekuckt und u.a auch die Chicken parade erlebt. 'Huhn'.





Dann ging es einen Tag noch zum Lake Willoughby, im Northeast Kingdom, dem nordoestlichen Ende von Vermont (und wie es scheint, der Welt). Auf dem Weg dorthin haben wir einen kleinen Zwischenstop in Glover, VT gemacht, und das Museum und die Kunstwerkstaetten des 'bread&puppet' Kollektivs besucht. Eine riesen Scheune, mit einem Schild, auf dem steht "der letzte macht das Licht aus". Und so gings dann auch: unzaehlige dunkle Raeume voller Papppuppen, Masken, Poster, Bilder und so weiter und so weiter.


 

Die herbstlichen Farben sind auch dieses Jahr nicht enttaeuschend, und wer einen Besuch in Vermont schon immer geplant hatte, dem sei hier diese Zeit des Jahres (Ende September rum) nahegelegt! Vaddi, Silke, ihr wisst schon wer!
Als dann, bis bald. everything is fine.

Samstag, 21. September 2013

Cowbells and Mud!

Was fuer ein Wochenende. Es ist Herbst, wenn auch noch sehr schooner, warmer und sonniger Herbst. Wir hatten dieses vergangene Wochenende ein relative volles Haus: so kamen Jeff und Val aus Toronto, Kate (Don's Schwester) und Andrew mit Hund Dempsey und Luca und Dominique aus New York u Besuch. Luca waehlte die Option des Hostels in Montpelier, aber alle anderen schliefen bei uns, meist verteilt auf Elliot's (Gaeste)zimmer, Wohnzimmer Couch und unser Schlafzimmer. Gute Sache. Anlass war das jaehrliche Cyclocrossrennen am Samstag und Sonntag hier in Vermont, zu dem Don letztes Jahr kam, dieses Jahr es allerdings nicht schaffte.



So fuhren Jeff, Andrew, Kate und ich mit, Luca hat (aufgrund seines Schlafmangels der letzten Zeit) die Startzeit fuer sein Rennen schlichtweg an beiden Tagen verpasst. Das war ihm wohl auch recht so, und es war trotzdem allemal schoen, ihn endlich mal wieder zu sehen.
Wir sind also am Samstag morgen zum Catamount family Center nach Williston VT rausgefahren, und Jeff ist das morgendliche Category 4/5 Rennen mitgefahren. Eine eher matschige Angelegenheit, da es die drei Tage vorher doch hinundwieder stark geregnet hatte. Aber nur so macht das dann auch Spass. Kate fuhr im Damen 3/4 Rennen mit und Andrew und ich im Cat3 Rennen. 45 Minuten, ein Course, 5 Runden. Elliot fand die Esel so toll, dass er dann diesen Mittwoch mit Johanna zusammen direct nochmal mit wollte, zum woechenlichen Crosstrainingsrennen.

Hier sind ein Video, und dann noch ein paar Bilder.






Anschliessend gab es ein verspaetetes Mittagessen beim Mad Taco und Waitsfield und dann sind wir tatsaechlich noch mit allen die Lincoln Gap hochgefahren, (eine der steilsten und hoechsten Paesse in VT) und waren auf dem Long Trail auf dem Kamm entlang wandern. Zwar nur fuer etwas unter 2km, aber die Waden haben dennoch schoen gebrannt. Es hat sich dann aber wirklcih gelohnt, den die Sunset Ledge bietet einen wirklcih tollen Ausblick! Und wir kamen mit herauskommender Sonne fast puenktlich zum Sonnenuntergang an. Dort haben Johanna und ich dann Jeff und Val unser mit ziemlich genaueinem Jahr Verspaetung Hochzeitsgeschenk 'ueberreicht/mitgeteilt': Einen Ahornbaum im Nordberliner Hochzeitswald auf dem ehemaligen Grenzstreifen!! (Weiss auch nicht, wie wir auf diese Idee gekommen sind...)




Abends waren wir dann (wir hatten zwei Babysitter sowohl Freitag als auch Samstag fuer Elliot . abends) hier in Montpelier beim Positive Pie zum Essen. Auch wenn der Service normalerweise ncith der beste ist, hatten wir doch bsiher immer ganz gute Erfahrungen dort. An diesem Samstag wurde (ohne jedwede Ankuendigung) unser Abendessen nach etwa einer Stunde um 21.30h von eine Horde Teenager (60-70) vor der Tuer abgebrochen, die nur darauf warteten, dass die "Alten" Leute endlich mit ihrem bloeden Essen fertigwuerden, so dass sie ihre Rave-Party starten konnten. So sassen wir da also als letzte zu acht an dem Tisch, um uns rum wurde schon das Diskolicht und die Rauchmaschine ausprobiert und als wir 'endlich' gingen, formte sich fuer uns ein Gasse draussen, und die kiddos riefen "Keep walking! Keep walking!"Skuril!!Aber da fuehlt man sich auf einmal wirklich alt.
Am Sonntag dann nochmal das gleiche, bezueglich des Crossrennens, und dann machten sich alle wieder auf den Heimweg.
Rundum ein wunderschoenes Wochenende!
Oh dann gab's gestern noch den Park(ing) day hier in Montpelier!

Dienstag, 27. August 2013

Auf den Spielplaetzen der Welt....

...

So viel passiert in den letzten Wochen, und nicht ein Wort ist darueber gefallen, hier. Kann natuerlich sein, dass ihr selbst Teil unserer Erlebnisse wart. Dann wisst ihr ja wenigstens schon etwas Bescheid. Aber hier nochmal so gut und ausfuehrlich es geht zum Mitschreiben fuer alle:
Vielen Dank erstmal allen, die daran beteiligt waren. Es war eine wunderschoene Zeit in Deutschland und Daenemark, Toronto, Hamburg, Bordesholm, Kiel, Ribe, Esbjerg, Bordesholm, Hamburg, Aachen, Frankfurt, New York City und ... nun ja, an den Flughaefen und im Flugzeug nicht so sehr. Das lag allerdings an dem mittlerweile schon ueblichen Stress mit den Airlines. Wir sind mit etwas Verspaetung aus New York nach Toronto geflogen, haben dann allerdings unseren Flug nach Frankfurt fuer die Nacht (3.8.) verpasst. Somit wurden wir gluecklicherweise von Jeff und Val abgeholt und ueber Nacht aufgenommen. Das stellte sich schon am naechsten Morgen als eine tolle Wendung heraus, denn so konnten wir mit den beiden zusammen fruehstuecken, spazieren gehen, auf den Abenteuerspielplatz mit Elliot und sogar noch etwas Fahrradfahren in Toronto!
kuckuck
Val im Garten. Kein Problem, alles da! 
Toronto von oben
Dann ging's eben am naechsten Tag nach Frankfurt, und das hat dann auch alles gut geklappt. Wir kamen an, nach kurzer Nacht, Elliot hat sich fuer die letzten zwei (der insg. 8 Stunden) zum Schlafen ueberreden lassen und ich fuehlte mich nach fit genug, um das Mietauto direkt weiter nach Hamburg zu fahren.
Oben, nachts.
So kamen wir schon am fruehen Nachmittag bei Silke, Paul und Pia an, und Pia hatte sich schon so auf Elliot gefreut, dass sie ihm gleich alle Spielsachen zeigte, und diese dann auch (meist) sehr gut mit ihm teilte! So verbrachten wir ein paar schoene, entspannte Tage in Hamburg, Stine und Tim wohnen ja nun auch dort und man traf sich zum fruehstuecken oder auf den Spielplatz gehen, oder daneben sitzen und ein Bier in der Sonne zu geniessen. Sehr schoen!
Hamburg, mit den Stegemanns!!Endlich!
Spielplatz im Spinnennetz mit Tante Stine
Gelungenes Bauprojekt. Maurerbrause auf die Helme
Darja und Othello haben wir dann auch auf dem Spielplatz getroffen, denn dort haben wir schliesslich hauptsaechlich unsere Zeit verbracht. Silke hatte die ganze Zeit frei, und wir fuhren am Mittwoch nach Bordesholm. Da war ich ja nun schon laenger nicht mehr, und es war interessant zu sehen, was sich veraendert (und auch was nicht!). Seespaziergang, wohnen bei Stegemanns, denn Opa und Hella waren dann aus der Pfalz angekommen und so traf man sich im gemeinsamen Garten. Bobbycarabfahrten den Rasenberg runter, Planschbecken, alles da. Dann waren wir mal im Tierpark, mit Silke, Pia, Elliot, Johanna und Oppa! Das hat dem Elliot aber gefallen. Am besten die Pinguine und Seehunde, glaube ich.
Oder Opa.
Oppa!
im Tierpark
Abends kam Marlies dann sogar vorbei und wir rechneten, dass wir uns seit ueber 17 Jahren nicht mehr gesehen haben. Was fuer ein Wiedersehen, wirklich beeindruckend!
Wir waren dann noch in Kiel, zum am Hafen Spazierengehen, und waren in der Klosterbrauerei essen. Da war ich seit meinen Tucholskytagen nicht mehr, als ich jeden einzelnen Sonntagabend der sechs Wochen Sommerferien beim ins Bett gehennach dem Tuch Vaddi beim Aufstehen zur Arbeit um vier traf. Gute alte Zeit. Puh.
Am Wochenende sind wir dann mit drei Autos nach Daenemark, genauer Ribe zum Kaffee gefahren, und auch wenn ich mich noch an unsere Urlaube meiner Kindheit in Ribe erinnere und diese Trips sich doch gern wie Ganztagesreisen anfuehlten, ist Ribe doch tatsaechlich grade unter 2 Stunden von Bordesholm weg. Schoen wars da! Dan und Per waren mit Kind und Kegel da, und wir stellten fest, dass wir uns auch seit gut 15 Jahren nicht mehr gesehen haben!
Ribe
Ribes gaagade.
Stine, Tim und wir haben dann noch einen Ausflug nach Esbjerg gemacht. Das war allerdings an einem Sonntag und daher eher lau in der Stadt. Witzig aber, Esbjerg mal wiederzusehen, denn da war ich noch laenger nicht mehr... Wir sind dann an den Strand, und haben die vier grossen Maenner besucht, die dort an der Kueste das Meer ueberblicken. Elliot fand es auch spannend, barfuss durch das Watt zu stapfen. Muss der Junge ja frueher oder spaeter eh mal gemacht haben. Schoen wars.
Altes Esbjerg. 
Gut, dann noch ein paar Tage Bordesholm, bei Inge und Heinz (Vielen Dank nochmal fuer die Gastfreundlichkeit!) und dann wieder nach Hamburg. Aus Hamburg ging es dann abschliessend (und recht spontan) nach Aachen, um den neuesten Zuwachs der Beitz-Familie - Jasper Eliah - kennenzulernen. Das war auch gut, und mittlerweile wuerde ich sagen, sind wir alle schon ziemlich geuebt darin, mit mehreren Kleinkindern in einer Wohnung zu uebernachten.
immer wieder gut
Maerchenstunde mit Faxen
Aachener Dom

Kein Problem also, nachmittags durch die Aachener Innenstadt und den Dom spaziert, und morgens dann nach dem Fruehstueck zurueck nach Frankfurt. Dort trafen wir uns mit Julia, und spaeter noch mit Lars (auf einem Spielplatz!). Wow. Was fuer eine Tour, mal wieder. Aber es hat sich, wie immer, wirklich gelohnt. Schliesslich sieht man sich ja nicht alle Tage und dann macht es halt auch mal extra Spass so den einen oder anderen Tag in euren Alltagen einzunehmen.
Am fruehen Morgen des 16.8. ging der Stress am Flughafen dann wieder los, da wir morgens um 5 gesagt bekamen, dass Elliot kein Ticket haette.... Somit (nach massig Streitereien mit Lufhansa (auf dem Hinflug war es noch Air Canada und die haben ihn ja schliesslich hinfliegen lassen!), die ohne Ergebnis blieben) mussten wir 'schnell noch' ein 300EUR Ticket fuer den kleinen Mann kaufen. Damit er auf unserem Schoss sitzen kann, kein eigener Sitz, kein Essen, kein eigenes Handgepaeck, nix, wirklcih fuer nix!... Aber gut, es ist es nicht wert, sich gross darueber aufzuregen, und beschweren kann ich mich ja jetzt noch.
In New York angekommen hat dann auch mal wieder alles bestens geklappt und wir sind die Nacht noch bei Laura und Jesper und deren Sohn Johan-Marius untergekommen. Wir waren dann am naechten Tag noch in Manhattan und haben - wieder mal - einen Spielplatz besucht. Elliot hat die Stadt jedenfalls auch sehr gut gefallen, und ich habe noch mal in meinem alten Fahrradladen auf der 47th St. vorbeigeschaut und mich sehr gefreut, meine alten Hispano-kollegen  wenigstens dort noch vorzufinden! Grosses Gebruelle und Spass!
Hier steht der kleine Mann auf der New Jersey Seite auf der Veranda von Laura und Jesper und ueberblickt den Sonnenaufgang ueber dem groessten Spielplatz der Welt!
2-1-2 yo!
Also, was soll ich sagen?! Wir sind immer noch ganz begeistert von dem Trip! Es war so schoen, euch alle mal wieder zu sehen, und wir freuen uns schon auf das naechste Treffen, ob da oder hier. Nur bescheid sagen.
Heute morgen haben Elliot und ich Johanna zum Flughafen gefahren, denn die Dame soll fuer ihre Arbeit auf eine Konferenz in .... drumroll...... Hollywood. Kein Problem, wir haben vorhin auch schon mit ihr geskypt, und sie hat uns den Ausblick aus ihrem Hotelzimmer aus dem Fenster auf die Berge Hollywoods gezeigt. Auch wenn ich das Namensschild noch nicht gesehen habe, glaube ich ihr, dass sie dort ist.
Daher bin ich allerdings auch fuer die naechsten fuenf Tage alleinerziehender Vater! Gut das heisst, wir essen jeden Tag Kartoffeln und Brot. Aber, wie mit der Wattwanderung, da muss der Junge sich ja auch frueher oder spaeter dran gewoehnen.
Alles Liebe!

Freitag, 19. Juli 2013

HAMBURG!

Ja, mehr muss ich doch fast nich sagen..
Außer, dass es gut tut, wieder hier zu sein, dass es ganz außerordentlich toll ist, einen Schrank zu haben, aus dem man die Klamotten nimmt (und keinen Koffer mehr, wie die letzten 2,5 Monate), dass ich sehr froh bin, dass die ganzen Leute, die ich bisher wieder getroffen hab, noch genauso sind, wie damals, dass es immer wieder saustark ist, dass liebe Leute einem mit Spitzenangeboten wie Wohnung, Schlafcouch, Möbelstücke, Organisationsvermögen oder Mittagesseneinladungen die Laune wieder gen Höhepunkt manövrieren und so weiter und so fort.
Gut, haben wir gelernt, es gibt also doch noch was zu sagen.

Wir sind also angekommen. Über ein paar Umwege zwar, aber doch schließlich in die Wohnung von Tanja, wo wir jedenfalls erstmal bis Ende Oktober bleiben können und schonmal den ganzen Orga-Kram erledigen können, mit festem Wohnsitz als Ausgangslage.
Das haben wir bis zum heutigen Tag auch relativ gut und erfolgreich durchgezogen.
Tim fängt schon am Montag in seiner neuen Agentur an, Tribal DDB, ziemlich groß und wohl angesagt, mit Sitz in der Hamburger Innenstadt und gutem Eindruck.
Ich bin ab August Teilzeitverkäuferin bei Erdkorn, eine der größten Bio-Markt-Ketten in Norddeutschland, die eine neue Filiale in Eppendorf aufmachen.
Mit dem anderen Zeitteil will ich mich mal meinem Erwachsenenbildungsprojekt widmen bzw. auch mal so ein paar Freiwilligen- oder Ehrenamtlichenarbeiten voranbringen.
Wir konnten uns als Hamburger Einwohner melden, bei den Krankenkassen vorsprechen und um Wiederaufnahme in die jeweiligen bitten, bei der Bücherhalle anmelden, Internet und Telefon bestellen (und siehe da, jetz auch schon benutzen), Franzbrötchen, Schwarzbrot und Quark ENDLICH wieder essen und weitere mehr oder weniger belanglose Dinge tun.
Da kommt Freude auf. Und so wirds auch bleiben.



Mittwoch, 17. Juli 2013

Jetzt aber.


So nun ist endlich Sommer hier, und wir geniessen ein paar heisse Tage, mit Gewittern abends und nachts, aber solange es dann auch mal wieder aufhoert, zu regnen, ist das alles ja noch in Ordnung. Ich war letztes Wochenende mit dem Laden zur "Arbeit" in Ascutney State Forest zum jaehrlichen Vermont Mountain bike Festival, und das war doch mal ganz angenehm, mit im Zelt schlafen, 300-400 TeilnehmerInnen und dann an Fahrraedern schrauben und ein Bier in der Sonne trinken, selber fahren gehen und abends Lagerfeuer. . . und dann eine Nachttour, mit Lichtern.
Photo: Night ride!
Hier sind noch ein paar mehr Fotos vom Festival.

Ansonsten waren wir mit Elliot mal wieder 'schwimmen'. Das geschah beim nahegelegenen Stausee/Wrightsville Reservoir. Wir sind dort kurz nach der Arbeit hin und sind wirklcih nur kurz reingesprungen, Elliot verbringt die meiste Zeit noch damit, alle moeglichen Steine am Strand zu sammeln und ins flache Wasser zu werfen... jedem das seine. Das Wasser war allerdings wirklcih warm, und man konnte, wenn man etwas weiter rausgeschwommen ist, die letzten Sonnenstrahlen ueber den WAeldern geniessen.
Sonst geniessen wir unser CSA (Gemuesekiste) der Wellsprings Farm, die nach all dem Regen jetzt wieder etwas ueppiger und mit einigen Tomaten etc. ausfaellt. Wir planen die Details unseres anstehenden Deutschlandbesuchs, und das macht schon wirklich Lust auf mehr. Ich freue mich schon sehr darauf den einen oder die andere von euch bald mal wieder zu sehen.
Im Moment weiss ich nichts weiter zu berichten. Als dann, geniesst die Sommerzeit und lasst mal von euch hoeren. Ich freue mich schon sehr auf in zwei Wochen!


Sonntag, 7. Juli 2013

Wann wird's mal wieder richtig Sommer!?


So viel Neues hab ich zwar gar nicht zu berichten, aber ich will mich trotzdem mal wieder melden.
Hier ist "Sommer", allerdings ein nasser Rekordsommer. Vermont hatte diesen Juni so viel Regen wie schon seit 1920 nicht mehr! Auch wenn es schon immer schoen warm ist, kann man sich auf einen boesen Gewittersturm oder einen intensiven Regenguss fast taeglich verlassen.

In Vermont sind fast alle Mountainbike trails geschlossen, und auch sonst sind alle etwas enttaeuscht, dass das Wetter sich so verhaelt. Die Farms erleben eine nicht so dolle Ernte wie sonst, und das ist natuerlich nicht gut. Unser CSA-share (Community supported agriculture = Gemuesekiste) faellt zwar woechentlich noch recht ueppig aus, aber insgesamt waere ein solider Sommer doch schon mal langsam angebracht. Abwarten, halt.
Zwischenzeitlich waren wir dann in Toronto und haben Jeff und Val besucht. Die Hinfahrt war wirklich kein Problem, es ging donnerstag Abend los, und in die Nacht hinein. Elliot hat meist geschlafen und wir sind gegen 2Uhr morgens angekommen. Das Wochenende war schoen, mit Spaziergaengen, Rumhaengen im Park, und Barbeque bei Jeff und Val im Garten. Jeff und ich sind dann noch Fahrradfahren gegangen, was im stroemenden Regen begann und in Sonnenschein endete. Wie immer wenn wir die beiden sehen sehr schoen! Elliot hat es auch gefallen, im Garten, auf dem Abenteuerspielplatz  und im Park herumzustreunen.






Gestern war hier der Geburtstag der USA, der 4. Juli, Independence Day, und der wird bekannterweise in Montpelier VT schon am 3. Juli gefeiert. Wir haben vom Fahrradladen wieder mit vielen Kinder, alten Raedern und rot/weiss/blauen Dekorationen in der Parade teilgenommen. Das stellt sich eigentlich jedes Jahr als ein grosser Spass heraus, und diesmal ist Elliot sogar auf meinem Schoss ein paar Runden in einem Fahrradanhaenger mitgefahren.

Ausserdem hat Elliot neue Schuhe, Crocs, und die mag er sehr. Er redet oft von nix anderem ("shoes, shoes''). In Madison freut sich 'grandpa' Steve schon seit Wochen (!) darauf, Elliot den Zoo zu zeigen (Steve redete taeglich mehr vom Zoo als Elliot von seinen
Schuhen!
Hier steckt noch eine Windel am Kind fest.
Auf die Helme! 
Ansonten ist er grade seit gestern mit Johanna bei den Grosseltern in Madison, bis Montag abend, und ich habe die Wohnung fuer mich alleine. Zwar muss ich fast jeden Tag arbeiten, doch stellt sich so ein 'langes Feiertagswochenende' alleine doch auch als sehr spassig heraus.
Gestern war ich mit Kip Fahrradfahren, und zwar zum 'Number Ten', ein See etwa 25km von hier, der fuer sein klares Wasser bekannt ist. Dort haben wir uns mit seiner Familie (Jen, Indy, Jen's Eltern und Phil, einem Arbeitskollegen) getroffen und sind Kanufahren gegangen. Mit einem erfrischenden Bier auf dem See in der Sonne im Boot laesst sich das gut aushalten. Auch wenn meine Erinnerung ans Abenteuerlager Schweden und die dreitaegigen Kanutouren schnell wiederkam. Schoen schoen. Dann noch ein wenig schwimmen gehen und dann mit Gewitter in der Ferne schnell wieder ins Boot und zurueckpaddeln. Kip und ich sind dann allerdings im stroemeneden Regen nachhausegefahren mit dem Rad, aber das machte bei warmen Temperaturen auch nix. Schoen Tour, wirklich. Danach haben wir dann zusammen gegrillt, und im Garten gesessen. Gute Sache. Hier ist die Route. http://www.gmap-pedometer.com/?r=5993362
Klunking! 
Morgen abend ist bei Dans Elternhaus in Northfield ein 'jaehrliches' Klunkerrennen geplant. Letztes Jahr haben wir diese Tradition gestartet, bei der es gilt, einen alten Forst(un)weg mit einem Fahrrad deiner Wahl (jedoch ohne Kabelzuege!, sprich mit Ruecktrittbremse) so schnell wie moeglich herunter zu fahren. Sehr spassig, und immer wieder interessant, wenn man sich ueberlegt, dass so in den fruehen 70ern das Mountainbike erfunden wurde. Back to the roots quasi. Danach haben wir vor im Garten zu zelten, und Lagerfeuer zu machen. Ich bin gespannt. (...)
Hat also alles gut geklappt, mit dem Klunker rennen. 



Ich bin nach der Arbeit am Samstag nach Northfield gefahren und habe noch einige Kollegen aus dem Laden mitgebracht. Wir sind dann bei Sonnenschein (endlich! der erste Tag fast ohne REgen!) den Berg hochgestapft und dann durch eher unwegsames, matschiges, pfuetziges Gelaende wieder runtergerasselt! Grosser Spass mit ausschliesslich Ruecktrittbremsen. Auf dem Weg nach unten auf er Strasse dann gabs noch einen 'Vollbremswettbewerb' und schliesslich baden/abwaschen im Teich. Lecker.
Gut, dann haben wir gegrillt und Lagerfeuer gemacht und sind anschliessend in die Zelte gekrochen zum Uebernachten. Ich habe schon seit laengerem nicht mehr im Zelt uebernachtet, aber es war sehr schoen. Hat mich auch wieder an Schweden Zeltlager erinnert. Morgens wurde ich von einem sehr lauten 'blue jay' geweckt, der ueber mir im Baum sass. Dann gabs Kaffee und ich bin nach Hause gefahren. Heute Nachmittag habe ich dann endlich mal wieder ultimate frisbee gespielt und bin anschliessend mit ein paar Leuten von der Arbeit Mountainbiken gewesen, in Stowe. Auch (fast) ohne Regen. Insgesamt war ich also dieses Wochenende ganze 25min zu Hause. Aber die Zeit wurde sinnvoll genutzt, wuerde ich sagen. Und gegen Muskelkater hilft, so wuerde Johanna sagen, Joga:
Viel Spass.