Samstag, 22. Juni 2013

Kurz und knapp.

Nun ist der Besuch wieder weg, und wir planen unseren Deutschland Besuch. Dieser steht am 3.August an, und ich freue mich schon sehr. Im Moment sehen die Dinge hier nich ganz so rosig aus, Elliot hat eine Mittelohrentzuendung und ich plage mich mir Bafoegrueckforderungen herum. Aber das wird sich schon auch noch alles einrenken lassen...

Der Sommer ist hier und wir geniessen einige schoen Sonnentage, nach massenweise Regen und noch mehr Regen. Die Zeit mit Stine und Tim war wirklich wunderschoen. Ich dachte, ich poste noch mal ein paar Fotos, die es noch nicht zu sehen gab.


Und hier ist was ich heute nachmittag noch vor hab. Als dann. Bald mehr.
Photo: Transition.

Vogelnester auf dem Berg.




Samstag, 15. Juni 2013

Travels in Small-Town America!

Nur ganz kurz aus der Mitte vom Nichts, nee, New York State.
Hier sind wir nämlich wieder angekommen, nach guten 10 Tagen ON THE ROAD.
Soooo schön is es hier in diesem Amerika, aber das hab ich ja schonmal gesagt. Es ist meistens sehr idyllisch, bis auf unseren Trip nach Boston. Der war schwer aufregend, weil wir mit unserem Schiff, genannt Monty, durch die urbansten Straßen hantieren mussten.


Wir wissen nach wie vor nicht, wie lang das Mobil wirklich ist, wir haben den Tigges mal rumgeschickt zum Ausmessen und er kam auf 29,5 seiner Füße, was wahrscheinlich 30 Fuß entspricht.
Ja, Boston eher stressig, Übernachtung auch leider nur aufm Supermarktparkplatz möglich, aber auch davon ließen wir uns nicht den Spaß verderben.

Die Menschen sind alle sehr sehr nett und hilfsbereit und redebedürftig, aber hilfreich. Wir sehen so viel, dass es schwerfällt, den Überblick zu behalten über die einzelnen Städtchen und Sehenswürdigkeiten und Campingplätze und Frühstücke und notdürftig zusammengebraute Abendessen (wir haben zwar eine hervorragend eingerichtete Küche im Mobil, aber mit dem Equipment sparten wir ein paar Dollar und nahmen nicht das Kitchen Convenience Set für 125 Dollar, sondern kauften uns selbst die Dinge: ein Topf, eine kleine Pfanne und einen Pfannenwender, mit deren Hilfe wir mittlerweile ziemlich guten Kaffe und Pancakes und Nudeln mit Tomatensoße hinbekommen).
Aber Fotos helfen natürlich, und die stapeln sich schon auf Speicherkarten und Computern und USB-Sticks.
Ich schicke hier mal schnell ein paar, so dass ihr euch einen Eindruck verschaffen könnt, und ich mich als lebend melden kann.
Bald gibts mehr, bald gibts uns vor allem in Farbe, denn am 21. betreten wir wieder deutschen Boden.
Ich freu mich.
Und ich freu mich jetzt, wo wir unseren letzten richtigen Abend aufm Campingplatz haben, aufs Bett, und dann noch auf 3 Tage New York!

speaking of which (ausm mobil raus beim verlassen der stadt)
gillette castle - verrückter sherlock-holmes-darsteller hat sich seine burg gebaut
so fern und doch so nah
mystic seaport - schmedi und tigges müssen mit anpacken, tonn schießt lieber fotos
cliff walk in newport 
hier hats ordentlich geregnet, und die reichen ham hier ihre häuser
mit der fähre nach nantucket - sooo schöne kleine insel


und dann zack - boston
henry d. thoreau lebte im 19.jh. 2 jahre am walden pond - im nichts
king of the road?

fototagebucheintrag, quasi
Bald ausführlicher!


Donnerstag, 13. Juni 2013

Canada, oh Canada...

Na dann bin ich ja wohl mal wieder dran. Sommer ist's, und ich komm zu gar nix mehr, hab ich das Gefuehl. Und ausserdem regnet es schon seit Tagen draussen, jedenfalls ist es nicht so wirklich sommerlich. Naja, wird schon noch werden....


So, wir hatten dann ja Stine und Tim zu Besuch, und das stellte sich zu allermenschs Ueberraschung als sehr schoen heraus! So schoen sogar, dass ich sagte, ich haette sie gerne als Nachbar, die oben drueber wohnen, und dann morgens mal auf einen Kaffee vorbeikommen, und abends mal zum Abendessen, und so weiter... Wir haben naklar wesentlich mehr zusammen erlebt und unternommen, und vieles hat Stine ja auch schon erwaehnt. Wandertour auf den Spruce Mountain, dann die Sunset Ridge auf dem Longtrail entlang, und schliesslich den Stowe Pinacle mit echtem Schnee oben drauf noch. Im Mai!




Vom Fire tower auf dem Spruce Mountain

Im Moment touren die beiden mit Kristin durch den sued-oestlichen Teil Neu Englands, und es scheint zu gefallen. Wir sind ja am 1. Juni nach Montreal gefahren, von hier, allesamt in unserem Auto, und nach einigen Nervositaeten an der Grenze (unbegruendet, aber dennoch) sind wir auch schon recht fruehmorgens (8!) bei besagter Bowlingbahn etwas ausserhalb der Stadt auf den Parkplatz gerollt, nur um dann in besagte Bowlingbahnhalle einzutreten und mit unfassbar lauter Musik und grellen Videospielen etc begruesst zu werden.... gut, hier fand also dieses Tischeishockeyturnier statt, an dem Tim teilgenommen hat. Wir haben ihn dann mal schoen dage- und seinen von weit angereisten (Michigan - etwa 10 Std. weit weg, im Vergleich zu unseren laecherlichen zwei), Kragenhemd-, Sandalen und Jeanstragenden Nerdfreunden (aka Gegenspielern) ueberlassen, und sind mit Stine zum Hostel weitergefahren umm die Koffer und das Auto loszuwerden.
Das hat auch gut geklappt und es begann ein langer Spaziergang durch die gesamte Innenstadt. Nun waren wir auch noch nie in Montreal wirklich, und sind somit als erstes auf den 'mont real' gestiegen, der namensgebende Hausberg der Stadt. Guter Blick auch von oben und es war ein schon heisser sommerlicher Tag. Dann wieder runter, weiter Richtung Altstadt, oder sollte ich sagen 'vieux Montreal'?!
Touristin in Montreal. Oui, oui...
Schliesslich ist dort ja wirklcih die Hauptsprache franzoesisch. Komisch, dass nur zwei Stunden von hier die Leute wirklich nicht nur hauptsaechlich franzoesisch, sondern auch englisch mit einem dicken Akzent sprechen. Nun gut.
Wir sind dann noch den ganzen Tag mit Elliot auf dem Ruecken durch die Stadt gezogen und haben schliesslich in einem kleinen Park bei der McGill Uni Pause gemacht und Eiskaffee getrunken. Sehr schoen. Dann haben wir Stine abends beim Hostel abgeliefert und sind zureuck nach Vermont gefahren. Kurz nach der Grenze haben wir noch mal eben mitten auf dem Highway (sehr gruen und kaum Autos zu dieser Tageszeit) angehalten und ich habe versucht eine dicke Schnappschildkroete von der Strasse zu 'jagen'. Aufheben ging nicht, denn diese Viecher heissen nicht umsonst "Schnapp"schildkroeten. Hat dann auch geklappt, und war mal eine neue Erfahrung fuer mich. Hut ab!

Jetzt sind wir schon seit einiger Zeit wieder allein zuhaus und planen schon unseren naechten trip nach Kanada. Dieses Wochenende fahren wir zu Jeff und Val nach Toronto.
Ich berichte dann davon bald mal mehr. Und werde wohl auch noch mal genauer auf Stine und Tim's Besuch hier zurueckkommen. Bis dahin, ueberlegt euch schon mal wo ihr in den ersten zwei Augustwochen dieses Jahres zubringen werdet. Wir werden uns in Norddeutschland (Hamburg und Bordesholm) und dann etwas in Daenemark (Ribe) aufhalten. Vielleicht trifft man sich ja.

Oger!

Mount Mansfield VT im Mai! 
Vogelnester am Lake Willoughby, VT


Donnerstag, 30. Mai 2013

So gut, so weit!



Da ist Abenteuer Numero Zwo auch schon bald in Sack und Tüten. Und was sind wir begeistert. Von Land, Leuten, Wetter (jaha, man kann sich das nämmich auch schön trinken), Freizeit, Kleinstadtleben und Möglichkeiten.
Ausflugsziele über Ausflugsziele.
Lang ersehnt der Besuch bei den Eiscremern Ben&Jerry, nur ca. 20min Autofahrt von hier.


Überraschend klein war dann die Fabrik. Ich hatte mir ja eine riiiesige Produktionshalle vorgestellt. Aber das sah alles recht übersichtlich aus. Wir machten eine Tour mit, geführt von einem jungen Mädel, die leider eher dann witzig war, wenn sie nicht witzig sein wollte. Ihre Witze hingegen waren dann doch eher von langer Hand geplant und merklich vorbereitet.
Die Testportion, die man am Ende der Tour bekam, war dann vom Verrücktheitsgrad ziemlich enttäuschend (ich darf bestimmt nich sagen, welche Sorte es war, die gibt’s nämlich noch nicht zu kaufen), aber zum Glück gabs noch einen Verkaufslädchen, wo wir dann auf unsere Kosten kamen.
Alles in allem ein spaßiges Erlebnis, weil doch alles so quietschvergnügt angemalt und hergerichtet ist. Wir ließen uns auch nicht den Friedhof für Geschmäcke entgehen.





Diverse Wanderungen wurden hier absolviert


Teile des Long Trails wanderten wir. Immer schöne Ausblicke und manchmal recht zugig.




Eine weitere Wanderung nahmen wir uns am Memorial Day, 27.Mai, vor. Auf den Stowe Pinnacle. Und weil es die Tage zuvor erbärmlich kalt war, bot uns dann auch ein frostiger Anblick.

noch alles in ordnung
los ging's

in weiter ferne

und plötzlich so nah
lang nich mehr gesehen - gute 2 jahre
Ziemlich matschige Angelegenheit war dieser Aufstieg, wo man nicht nur ein Mal bis zu den Knöcheln im Sapsch stand. Aber der Ausblick oben entschädigte dann wie so oft.


da lacht er noch
da nich mehr
Wasserfälle und –läufe gibt es momentan natürlich auch zuhauf zu bekucken.



Tim und ich fuhren mit Johanna, die dann aber jeweils an Schulen zur Arbeit abgesetzt werden musste, auf die Grand Isle im Lake Champlain, wo es erst noch seeehr idyllisch war.



Aber dann zog da was auf, was sich als Regenschauer herausstellte, der mit allen Wassern gewaschen war.



Und es führte uns ins beschauliche Woodstock (nee, natürlich nicht DAS Woodstock, hab ich mich ja schon schön blamiert mit), das nicht umsonst von irgendeiner Frauenzeitschrift zur schönsten Ortschaft der USA gewählt wurde.

nachvollziehbar
Von dort war es nicht weit zur Queechee Gorge. Das spricht man wirklich wie Kwietschie..
Die nennt man (keine Ahnung, ob das auch wieder die Frauenzeitschrift war) hier den Grand Canyon Vermonts. Nicht ganz so gut nachvollziehbar, aber wir lassen uns ja von allem begeistern.

das ist erst der damm

da führt die brücke drüber
und so sieht dann die schlucht aus
Trotzdem die Schlucht ja doch recht tief ist, ist es doch immer wieder unglaublich, dass es so viel Wasser geben kann


Davon bekommt man auch immer mal wieder einen Eindruck, wenn man an Flüssen oder possierlichen kleinen Bächlein vorbeifährt und nebendran eine Scheune völlig verwüstet rumliegt oder sich Baumstämme wild durcheinanderstapeln. Die Irene hat hier ganze Arbeit geleistet, und obwohl das schon fast 2 Jahre her ist, sieht man noch so viele Übrigbleibsel und stumme Mahnmale.
Brücken sind ja sowieso auch was ganz Eigenes hier. Die covered bridges, die es oftmals hier noch gibt, wurden irgendwann im 19.Jahrhundert (hab ich vom Tigges, ich weiß doch sowas nich) über die diversen Flüsse gebaut. Die sind überdacht, um sie passierbarer bei Eis und Schnee zu machen. Heute sehen sie aber meist nur noch nach „Unsere kleine Farm“ aus und sind aber typisch für Neuengland.



innenansicht

Ausflugsziel einmal anders war der Hope Cemetery in Barre.
Hier gibt es wegen des ortseigenen Granitsteinbruchs ein erhöhtes Vorkommen an ausladenden und teilweise auch künstlerischen Grabsteinen.



hoppela..
hätte ich ja auch ein anderes möbelstück erwartet

klare rollenverteilung..

So und zum Schluss noch etwas für die interkontinentale Kuriositätensammlung:


Da geht gleich der Puls eines jeden südafrikanischen Braai-Masters schneller. Wir waren abends am Memorial Day traditionellerweise zum Barbecue eingeladen und auch hier schmeckt das Grillgut sehr gut, jedoch ist von wahrem Grillgut kaum zu sprechen, es gibt ja noch nich mal richtiges Feuer (Stichwort Blue Rhino)..
Trotzdem war es jedoch lecker und auch nett bei den Freunden Anthony und Jill, mit deren Tochter Amelia Elliot die Daycare-Tage verbringt.

man versteht sich
man versteht sich 2
man versteht sich 3, schnappschuss
Am Samstag geht’s nach Montreal. Da heißt es dann erstmal Abschied nehmen von der jungen Familie. Aber nicht für lange, im August gibt’s ja schon ein Wiedersehen in Deutschland.
Heute gab es noch eine neue Kamera für mich. Um beim Roadtrip auch gediegen Foto-Dokumentation zu betreiben. Auf einem nachmittäglichen Spaziergang durchn Ort wurden dann mal schnell noch ein paar schöne Eindrücke festgehalten.






So weit, so gut!